Tierschutz

Es gibt auf Sri Lanka den Tierschutzverein BECT, logo tierschutzgeleitet von Jayantha Jayewardene (www.elephantsinsrilanka.org), der sich rührend darum kümmert, das zum Teil gestörte Verhältnis der Einheimischen zu ihren Tieren zu verbessern.
Warum sind die Verhältnisse gestört? In den Bergen sind Dörfer, dort leben viele sehr arme Menschen, die vom Anbau Ihrer Felder leben. Die Elefanten haben durch die dichte Besiedlung der Insel immer weniger Lebensraum und zerstören auf der Nahrungssuche diese Felder und dringen dann zum Teil auch in die Dörfer ein. Hier gibt es auch häufig Tote auf beiden Seiten und die Not beider Seiten ist zu betrachten.

Was tut die BECT dagegen?
Das BECT zäunt die Dörfer zum Teil ein, um Beide zu schützen, Mensch und Tier. Sie leistet an den Schulen Aufklärungsarbeit und ist immer für alle präsent. Es werden jährlich ca. 150 Schulen besucht und die Schüler werden aufgeklärt.
Weiterhin bekommen die Familien, die durch einen Elefanten geschädigt wurden, neue Häuser, die Kinder bekommen Schulbücher kostenlos gestellt – das Elend wird somit etwas gemindert. Hier sind tolle Häuser entstanden, ich habe Fotos gesehen und bin begeistert.

JayanthaJayantha3 leistet dort eine wunderbare Arbeit im Sinne des Ganzheitlichen Tierschutzes und ich unterstütze die Organisation bei jedem Coaching mit einer Spende. Mein Gedanke hierbei ist es, den Tieren und Menschen dort auch etwas zurückzugeben als kleines Dankeschön, dass sie uns so toll zur Seite stehen. Jayantha ist übrigens davon begeistert, was ich dort tue und freut sich sehr, dass seine geliebten Elefanten dazu beitragen, das Leben gestresster Europäer wieder in eine glückliche Bahn zu lenken. Wie sagt er so schön: Ein Elefant vergisst nie! Er wird sich auch in 5 Jahren noch an jeden einzelnen Coachee erinnern!

Zu der Lage auf Sri Lanka
Der Elefant ist dort ein heiliges Tier. Die Kälber werden dort nicht den Müttern entrissen, ganz im Gegenteil, Kälbern, denen die Mutter durch eine Laune der Natur oder auch durch den o.g. Konflikt zwischen Mensch und Tier entrissen werden, werden im Elefantenwaisenhaus in Pinnawela und auch in Udawalawe (Elephant Transit Home) versorgt und sehr liebevoll gepflegt. In Udawalawe lebt sogar ein kleiner Elefant mit einem Holzbein, das Tier wurde verletzt aufgefunden und eine Amputation war unumgänglich. Die Einheimischen sind sehr stolz auf ihre Elefanten, welche auch das Wahrzeichen der Insel sind. Ich glaube, nirgends auf der Welt werden Elefanten so sehr geschützt wie auf Sri Lanka. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, dieses Projekt dort zu unterstützen.

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Natürlich gibt es auch noch einige wenige Mahouts, die sich einen Elefanten halten, diese werden immer weniger, weil ein Elefant im Unterhalt sehr teuer ist und somit auch ein Zeichen von Wohlstand. Die Elefanten werden eingesetzt für das heiligste Fest der Buddhisten und Hindus, dem Perahera, wo die Elefanten toll geschmückt werden und das führende Tier den zahn des Buddha durch Kandy trägt. Die ist eine uralte Tradition und der Höhepunkt der Gläubigen.
Es gibt auf Sri Lanka auch zahlreiche Wildhüter, die in der freien Natur auf die Tiere aufpassen, aber auch die können nicht überall sein.
Da die Elefanten auf Sri Lanka selten Stoßzähne haben (nur 7 % der Bullen), sterben wegen des Elfenbeins auch nicht so viele Tiere, worauf natürlich auch die Wildhüter achten.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass man auf Sri Lanka natürlich als Tourist auch auf einem Elefanten reiten kann. Hier werden kleine Runden gedreht und es liegt nur eine Decke auf dem Rücken des Elefanten. Körbe, in die man sich "bequem" hineinsetzen kann sind dort streng verboten (diese werden in Thailand noch benutzt, was ich schrecklich finde, weil dadurch schlimme Hautverletzungen entstehen)! Auch darf man dort den Elefanten waschen und baden was das Tier tatsächlich mag und auch genießt.
All diese Institutionen werden streng überwacht.

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Tierhaltung auf Sri Lanka: die Tiere werden dort absolut Artgerecht gehalten, das Areal des Elefantenwaisenhauses in Pinnawela ist 25 Hektar groß, dort leben bis zu 80 Tiere, die auch hier liebevoll aufgezogen und zum Teil wieder ausgewildert werden. 2 mal am Tag werden die Tiere durch den Ort zum Wasser begleitet, ein großer Fluß, in dem die Tiere nach Herzenslust 2 Stunden baden können, ein wunderschönes Schauspiel. Finanziert wird das ganze natürlich auch durch die Neugier der Touristen, die auch an die Tiere herantreten und sie berühren dürfen (leider sind die Mahouts dort sehr gierig und verlangen immer wieder Trinkgeld, was sie eigentlich nicht dürfen). Hier stehen aber nur die Tiere zur Verfügung, die sich gerade vorn bei den Menschen aufhalten und das freiwillig zulassen. Geht der Elefant weg, ist das zu respektieren. Es sind immer die Pfleger dabei, die das kontrollieren.

So verhält es sich auch bei meinem Coaching. Wir treten lediglich an das Tier heran, das dies gerade zulässt. Das Tier wird lediglich berührt, mehr nicht. Es wird weder festgehalten noch gezwungen (wie soll ein Mensch auch einen Elefanten, der 1000 mal stärker ist, festhalten oder zwingen?) Geht der Elefant weg, prüfe ich im Coachingprozess, was das bei dem Coachee in dem Moment auslöst, gegebenenfalls treten wir an ein anderes Tier heran, dass dies zulässt. Hier wird niemand geschädigt oder ausgenutzt, es beruht alles auf Freiwilligkeit beider Seiten. Ein wahnsinnig schönes Erlebnis für einen Menschen, der das erste mal vor einem solchen Tier steht. Elefanten sind sehr sozial auch uns Menschen gegenüber. Sie sind zum Teil auch dankbar für die gute Pflege, ohne das Waisenhaus würden sie wahrscheinlich nicht mehr am Leben sein. Elefanten vergessen nie!

Ich hoffe, ich konnte einige Fragen klären. Es sind nicht alle Menschen auf der Welt schlecht. Wie auch dort gibt es auch bei uns böse Menschen, die schlecht mit Tieren umgehen, das werden wir wohl leider nie verhindern können, wir können allerdings immer ein Stück dazu beitragen, indem wir die Arbeit unterstützen. Jedes Coaching am Tier wird von mir natürlich auch mit großzügigen Spenden für die Institution belohnt, das ist selbstverständlich. Die Arbeit dort soll weitergehen und wenn ich dazu beitragen kann, ist das sehr schön.

Natürlich verdiene ich auch ein wenig Geld mit der Arbeit, ich möchte auch nicht umsonst arbeiten. Ich habe auch erhebliche Kosten, das bitte nicht vergessen! Ich möchte wie jeder andere auf der Welt auch mein Brot verdienen, von bereichern kann hier allerdings nicht die Rede sein. Es war auch ein großes Stück Arbeit, die Kontakte aufzubauen und das ganze Wissen zu recherchieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Arbeit ein wenig näher bringen und Sie sehen die Insel Sri Lanka mit ihren heiligen wunderschönen Tieren jetzt in einem anderen Licht und kommen uns dort einmal besuchen.

Ayubowan in Sri Lanka. Die Perle im Indischen Ozean!2014-04-16 08.47.45-2

Marion Mueller-West
Karriere-Coach
www.mueller-west.de
Arbeitslust statt Jobfrust
Wir reden Tacheles!

Fakten: es leben in Sri Lanka 5000 wilde Elefanten – „nur“ 200 Tiere dort leben in Gefangenschaft!
Auch Kühe sind dort heilig und laufen frei herum. Hunde genießen dort auch einen besonderen Schutz, auch die sind frei und können tun und lassen, was sie wollen.
Jetzt schauen wir uns mal das Verhältnis an, wie viele Tiere bei uns in Gefangenschaft leben! Ich glaube, wir kehren erst einmal vor unserer eigenen Tür, da haben wir genug zu tun.

Aktuelles: Protest gegen den Fang willder Elefantenkinder

Schlimme Nachrichten aus Simbabwe: Im Hwange-Nationalpark sind Elefantenkinder, Löwen und Rappen-Antilopen für den Verkauf an ausländische Vergnügungsparks gefangen worden. Fotos zeigen die Elefanten bereits hinter Zäunen zusammengepfercht, abgeschirmt von Security-Personal. Den Wildtieren steht ein trostloses Leben hinter Mauern und Gittern bevor.
Wenn sie überleben. Denn die traumatischen Erlebnisse des Fangs, die Strapazen des bevorstehenden Transports in chinesische oder arabische Vergnügungsparks und die meist katastrophalen Haltungsbedingungen sind lebensbedrohlich. Bereits vor zwei Jahren exportierte Simbabwe vier wildgefangene Elefantenkälber an chinesische Zoos, drei dieser Tiere sind schon tot.

Bitte helft uns, dieses grausame und dubiose Geschäft zu stoppen!
Fordert gemeinsam mit uns von der Simbabwe-Regierung Freiheit für die Wildtiere. Einfach hier klicken und mitmachen!

P.S.: Wir brauchen jede Stimme: Bitte informiert auch Eure Freunde, Verwandten und Bekannten! Teilt die Protestaktion über Facebook oder leitet diese per Mail weiter.

Vielen Dank für jeden Unterstützer!